Hühner
Warum gibt es braune und weisse Hühnereier?

Die Deutschschweizer mögen eher weisse Eier, die Romands und Franzosen eher braune. Das heisst aber nicht, dass bei den Franzosen mehr braune Hühner gackern, denn die Farbtönung des Gefieders hat nichts mit jener der Eier zu tun. Es gibt beim Huhn allerdings ein äusseres Merkmal, das die Farbe der Eier signalisiert: die Ohrläppchen. Sind sie weiss, legt die Henne weisse Eier, sind sie rot, legt sie braune. Die Pigmentierung der äusseren Schicht der Schale wird wie die Haarfarbe beim Menschen durch eine Vielzahl von Genen gesteuert. Die Farbe der Vogeleier kann sich also der Umgebung anpassen. Das dient der Tarnung und sichert so die Fortpflanzung der Spezies. Sonst gäbe es heute vielleicht keine Zuchthennen und somit keine Eier mehr.

Unsere Hennen verbringen sozusagen ihr zweites Leben bei uns. Wir kaufen sie jeweils zu einem günstigen Preis, wenn sie für den Eierproduzenten nicht mehr attraktiv sind, weil sie in die Mauser kommen.

Während dieser Zeit legen sie tatsächlich nicht jeden Tag ein Ei. Aber später ist ihre Legeleistung wieder in Ordnung.

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